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RIZZO & ASSOCIATES

Holdingstrukturierung

Holding Strukturierung durch Steuerberater - Steuerschonender Vermögensaufbau mit der Spardosen-GmbH - ab 0,79 % Steuerbelastung auf Ausschüttungsgewinne der OpCo. Operating Company

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Holding & Co.: Steuerschonender Vermögensaufbau mit der Spardosen-GmbH

Jeder Unternehmer hat es schon einmal gehört: die "Spardosen"-GmbH.

Aber was ist das eigentlich, wie funktioniert es und ist es etwas für mich?

Ab 0,79 % Steuerbelastung auf Ausschüttungsgewinne der OpCo. Operating Company

Die durchschnittliche Steuerbelastung einer GmbH liegt bei um die 30% mit Körperschaftsteuer (15%), Solidaritätszuschlag (5,5%) und Gewerbesteuer (14% bei einem Hebesatz um die 400%). Das heißt, dass von jedem Euro Gewinn, den eine operative Kapitalgesellschaft verdient ca. 30 Cent Steuern an den Fiskus fließen.

Steuerbelastung auf Ausschüttungen senken

  • Bei natürlichen Personen liegt die Steuerbelastung auf Ausschüttungen bzw. Dividenden bei 26,375% (mit Kirchensteuer bei ca. 27,995%).

  • Bei juristischen Personen sind von vornherein in aller Regel 95% der Ausschüttung steuerfrei, sodass nur 5% nach dem unternehmensindividuellen Steuersatz besteuert werden. Liegt dieser auch bei 30% ergibt sich üblicherweise nur eine Steuerbelastung von nur rund 1%, d.h. bei Vollausschüttung der 70 Cent Nachsteuergewinn der operativen Kapitalgesellschaft aus dem obigen Beispiel fließen nur 1,05 Cent Steuern an den Fiskus.

Voraussetzung ist, dass die Holdinggesellschaft zum Beginn des Kalenderjahres über eine unmittelbare Beteiligung an der operativen Kapitalgesellschaft von mindestens 10% oder mehr verfügt.

Holdingvorteil mit Gewerbesteuerbefreiung kombinieren

Die Holding zahlt nur auf 5% der erhaltenen Bruttodividende Steuern. Gestalterisch eröffnet sich Sparfüchsen noch die Möglichkeit, die sogenannte erweiterte Gewerbesteuerkürzung in Anspruch zu nehmen. Dann zahlt die Holding faktisch keine Gewerbesteuer.

Eine Beschränkung gilt für diesen weiteren Steuervorteil:

Die Holding darf dann nur eigenen Grundbesitz und ihr Kapitalvermögen verwalten und nutzen oder daneben Wohnungsbauten betreuen oder Einfamilienhäuser, Zweifamilienhäuser oder Eigentumswohnungen errichten und veräußern.

Ist das ein Modell für mich?

Das kommt darauf an, ob man auf die Einkünfte angewiesen ist.

Denn auf den Ausschüttungen an die Holding lastet noch latent die Kapitalertragsteuer von 26,375% (ohne Kirchensteuer) bis 27,995% (mit Kirchensteuer). Diese greift bei Ausschüttung an den eigentlichen Anteilseigner, die natürliche(n) Person(en).

In aller Regel werden die Vermögenswerte schließlich im Rentenalter verwertet oder an die nächste Generation übertragen. Deshalb eignet sich das Ganze nur für diejenigen, die langfristig investieren wollen und Mittel übrig haben, um ihre Holding-"Sparbüchse" zu füllen.


Autor:
Patrick Rizzo Steuerberater
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